Donnerstag, 10. April 2008

Russland - Teil 2 - St. Petersburg

So, und hier die Fortsetzung des Russland Berichtes :)

Nach Moskau gings dann in das schöne St. Petersburg. Komplett anders als Moskau kam St. Petersburg mit schönen Altstadt Gebäuden und reichlich Sonnenschein daher. Die Leute sind gleich viel anders als im "Zentrum der Macht" und die Stadt wirkt allgemein europäischer.

Tag 1 - Welcome

Nach der Zugfahrt gings erstmal in den Bus zur Stadtrundfahrt. Die Stadt wirkt komplett anders als Moskau, viel freundlicher und weniger Uniformierte, vielleicht liegts aber auch nur am Wetter. Dafür laufen in St. Petersburg bei den Touristenplätzen mehr Leute rum die einem Hüte und nachgemachte Soviet Uniformen, Gasmasken etc. andrehen wollen.

Nach kurzem Fotostop neben alten Leuchttürmen und der S.S. Peter, die für Touristen auf Anker liegt, gings in die St. Issac Cathetral. Das ist eine gewaltige große, hohe Kirche voll mit Gold, Gemälden und Mosaiken. Wirklich schön und eindrucksvoll.


Danach fuhren wir ins Hotel. Im Gegensatz zu Moskau war es wirklich ein Hotel und kein Hostel. Mit riesigem Frühstücksbuffet, netten Zimmern und Putzfrauen die einem das Bett machen und neue Handtücher bringen. Krass ist das es anscheinend genauso viel gekostet hat wie das miese Hostel in Moskau!

Am Abend gings dann in den St. Petersburger Zirkus. Eigentlich war geplant in Moskau in den Zirkus zu gehen aber GasProm hatte den kompletten Zirkus die ganze Woche für seine Mitarbeiter gebucht. Der ganze Zirkus war in einem Haus mit zig Stiegen und Stöcken und seinen Platz zu finden war ziemlich schwer wenn man nicht russisch kann. Ein paar Ausschnitte aus dem Zirkus als Video gibts hier: St. Petersburg Circus Video

Damit war der Tag aber noch nicht vorbei. Noch später am Abend war die Limousinen Tour durch St. Petersburg mit anschließendem Club Besuch. Abgeholt wurden wir von 2 Limousinen, ein umgebauter Hammer und die andere Limo war Standard Model ;)
In der Limo gabs Disco Beleuchtung, laute Musik und natürlich Champagner :)
Nach der Rundfahrt durch die Stadt gings in den Nachtclub "Revolution". Endlich mal ein richtiger Club und nicht so wie die Afro-Bar in Moskau :D


Tag 2 - Culture

Tag 2 unseres Aufenthalts widmeten wir wieder der Kultur. Am Morgen gings in den Palast der Catherine (aka Catherines Palace). Der Palast sieht von außen durch die türkise Farbe etwas komisch aus aber innen ist wie man es sich von einem Palast vorstellt alles prunkvoll, golden und edel. U.a. ist hier das berühmte Bernsteinzimmer.

Später gings dann in die Cathetral on the spilled Blood aka Church of the Savior on Blood aka Auferstehungskirche. Die Kirche ist von Außen und Innen wunderschön und beeindruckend. Das besondere an der Kirche ist das das gesamte Gebäude Innen mit Mosaik versehen ist, keine Gemälde wie bei anderen Kirchen.


Am Abend hatten wir dann die Wahlmöglichkeit zwischen einem russischen Dinner mit Trinken, Spielen und Essen oder einer Ballet Aufführung vom "Nussknacker". Was hab ich wohl genommen? Genau, Ballet. Hät vielleicht geholfen wenn man die Geschichte vom Nussknacker davor mal durchgelesen hätte aber war auch so ganz nett :)



Tag 3 - Hermitage und Abreise

Am 3. Tag besuchten wir die Hermitage aka Eremitage. Die Hermitage ist das größte Museum der Welt, wir hatten gerade mal 2 Stunden Zeit um uns umzusehen. Das Museum besteht aus mehreren Gebäuden die untereinander verbunden sind, wobei alle Gebäude von Innen etwas Palast ähnliches an sich haben, keine farblosen Wände oder schlichte Decken, wirklich schöne Räume.


Danach gings wieder zum Bus und zur eigentlichen Heimreise, vorher gabs aber noch nen Besuch in einem Souvenirshop und später dann nahe der Grenze noch eine letzte Shopping Tour in Vyborg. In Vyborg sah man mal wie eine richtige russische Stadt aussieht, nicht besonders schön. Alles dreckig und heruntergekommen.
Dafür gabs billigen Alkohol, vor allem Vodka. Die Regale waren voll davon. 1L Vodka ca. 5-6 Euro, natürlich einer von den Billigen. 0.5L Bierdose 50 Cent.


Dann gings aber endgültig über die Grenze, nach ca. 4-5 Kontrollen von den Russen endlich an der finnischen Grenze wo die Leute gleich lockerer waren.

Die Heimreise im Bus voller Studenten wurde natürlich nicht schlafend verbracht und die ersten Vodka Flaschen wurden schon eröffnet :)


Ein paar Eigenheiten von St. Petersburg

  • Wie in Moskau ist jedes Auto ein Taxi. Einfach die Hand rausstrecken mit dem Daumen nach unten und ein Auto bleibt stehen.

  • Die Fußgängerampeln zeigen die Zeit an a) wie lange noch Grün ist oder b) wie lange noch Rot ist.

  • Wenn man Fotos in Museen oder Kirchen machen will muss man einen Fotopass kaufen. Im Endeffekt wurde der aber nur in der Cathetral of Spilled Blood einmal überprüft, jeder hat einfach so Fotos gemacht. Abzocke...

  • In St. Petersburg sieht man zig Limousinen.

So, das wars erstmal :)

Donnerstag, 3. April 2008

Finish Sitsfest - PUNISHMENT!

Am 1. April durfte ich Zeuge eines finnischen Sitsfest werden. Ein Sitsfest ist eine "Party" auf der ausnahmsweise Getränke und Essen vorhanden sind und nicht wie in Finnland so üblich alles selbst mitgebracht werden muss.
Die Gäste sitzen alle an einem oder mehreren Tischen und zwei Leute sind die Toastmaster die alle bestraft die sich nicht an die Regeln des Sitsfestes halten.

Definition aus dem Infoheftchen:
Sitsfest (Sitsit in Finnish) is a traditional, academic student soirée and an old Nordic Tradition of eating and drinking while praising the pleasures of life by singing. Besides eating delicious food and enjoying good drinks the event consists of singing songs.
A Sitfest has a special etiquette that every participant should know beforehand. A Sitsfest has two toastmasters who lead the event and order some punishments for the ones who break the rules.

Regeln:
  1. Man muss sich dem Theme entsprechend verkleiden (1. April).

  2. Wenn man zu spät zum Sitsfest erscheint wird man nach Regel 10 bestraft.

  3. Der Toastmaster bestimmt wo man sitzt.

  4. Der Toastmaster ist der Herrscher, ihm ist folge zu leisten. Man darf jedoch Wünsche betreffend dem Abend und der Lieder äußern.

  5. Man darf den Tisch nicht ohne Genehmigung des Toastmasters verlassen.

  6. In einem Sitsfest gibt es nur Gentlemen und Ladys. Ein Mann behandelt besonders die Frau die rechts von ihm sitzt höflich.

  7. Bevor man trinkt erhebt der Mann erst das Glas zur rechten Seite, zur Linken Seite und am Ende in die Mitte. Eine Frau erhebt das Glas zur Linken Seite, zur Rechten Seite und am Ende in die Mitte. Es darf nicht angestoßen werden. Zumindest der erste Shot wird zusammengetrunken.

  8. Wenn man herausgefordert wird steht man auf und antwortet mit einem Lied. Eine Herausforderung ist z.B. "Franzosen auf den Tisch, wir wollen die Franzosen auf den Tisch!". Somit müssen alle Franzosen aufstehen und ein Lied aus dem offiziellen Liederbuch singen. Wenn jemand "OMSTART!" ruft muss das Lied von Beginn an neu gesungen werden.

  9. Klatschen ist verboten, man darf jedoch mit den Händen auf dem Tisch trommeln, in angemessener Stärke.

  10. Eine Missachtung der Regeln wird bestraft. Der Toastmaster bestimmt über die Art der Bestrafung.

Joah. Die zwei Finninnen neben mir meinten die Finnen nehmen das alles sehr ernst und jeder hat Angst davor bestraft zu werden und sind ganz still. Unter Erasmus Studenten läuft das etwas anders ab den da waren die Regeln den meisten eigentlich egal und die kamen bei gewissen Personen mit den Punishments nicht nach :D

Und wie das Video hier Beweist ist zumindest ein österreischischer Künstler weltweit bekannt.


St. Petersburg Bericht folgt noch...

Mittwoch, 2. April 2008

Stammtisch 6 - Golf Pros & Tennis Hoes

Joah, gibt nicht viel zu berichten, wieder mal ein Stammtisch Fest. Diesmal von den Englisch sprachigen Leuten organisiert und das Thema steht eh schon in der Überschrift :)



St. Petersburg Bericht folgt noch...

Donnerstag, 27. März 2008

Russland - Teil 1 - Moskau

Ich bin wieder zurück aus Russland im schneeigen Jyväskylä :)
Genauer gesagt schneit es jetzt seit 3 Tagen und nicht wenig.

In diesem Post geht es mal nur um Moskau, werde dann später über St. Petersburg noch berichten. Sammle noch immer die Bilder von den Leuten ein...

Also, vom 17.03.2008 bis 23.03.2008 waren wir in Russland, vom 18.03.2008 bis 20.03.2008 in Moskau und danach in St. Petersburg.

Tag 1 & 2 - Auf nach Russland



Um 16:30 fuhren wir mit dem Bus nach Lahti von wo es mit dem Zug Richtung Moskau ging. Auf den Weg dahin wurde zigmal von den Russen der Pass kontrolliert.

In Moskau war dann erstmal schlechtes Wetter und wir sind mit dem Bus etwas rumgefahren. Haben den roten Platz und die Eternal Flame neben dem Kremel besucht und noch ein paar Touristen Plätze von denen man gute Fotos machen kann, wenn gutes Wetter gewesen wäre. Bei der Eternal Flame war gerade Wachwechsel und die russischen Soldaten kamen mit ihrem seltsamen Marschierschritt vorbei, siehe Video :)

Nach der Bus Rundfahrt gings ab ins Hostel Lenin. Ein ziemlich schäbiger Laden, wenn man Glück hatte gabs ein normales Bett sonst nur aufblasbare Matratzen aus denen die Luft rausging. Frühstück etc. gabs natürlich auch nicht.

Am Abend haben wir dann eine Subway Tour gemacht und uns die schönsten Metro Stationen von Moskau angesehen mit unserem Moskau Guide Arsen. Arsen bekam dann gleich mal den Spitznamen "Welcome" durch seinen exzessiven Gebrauch dieses Wortes. Die Metro in Moskau ist riesig und bevor man einsteigt fährt man erstmal eine lange Rolltreppe hinunter.

Tag 3 - Attraktionen, Attraktionen



Der Kremel war am nächsten Tag dran. Bevor man dann rein kann muss man erstmal das ganze Gepäck abgeben und durch Metalldetektoren gehen. Im Kremel gibt es viele Kirchen und die größte Kanone der Welt die nie abgefeuert wurde und die größte Glocke der Welt die die geläutet wurde. Ja so macht man Touristenattraktionen. Danach noch etwas Kultur in der Tretyakov Art Gallery.

Am Abend war dann ein weiterer Bus Trip "Moskau by Night". Haben im Prinzip wieder dieselben Sachen wie am Tag angeschaut nur halt bei Nacht ;)

Danach gings in einen Moskauer Night Club per Bus. Sobald die Bar-Lady's gemerkt haben das wir Ausländer sind hat sich der Preis plötzlich etwas nach oben korrigiert. Zumindest ein paar von uns wollten sie so abzocken ;)
Nachhause kamen wir dann per Taxi, es muss aber angemerkt werden das in Moskau jedes Auto ein Taxi ist. Einfach die Hand rausstrecken mit dem Daumen nach unten und ein Auto bleibt stehen. Man sollte den Preis aber vorher ausmachen.
Und dann gehts dahin mit dem Lada mit Tempo 100 auf der Strasse, manche waren froh dass sie lebend aussteigen konnten XD

Hier ein Video vom Moskauer Strassenverkehr!

Tag 4 - Soviet Past


Arsen führte uns am 2. Tag auf den Soviet Friedhof. Ein großer Friedhof mit den Gräbern berühmter Leute und riesigen und prunkvollen Grabsteinen. Danach gings in den Statuen Park wo der Eintritt für Russen 10 Rubel war aber für Ausländer 100 Rubel (1 Euro = ca. 36 Rubel).
Haben uns wie schon bei der Tretyakov Art Gallery als russische Studenten ausgegeben :)

Um Mitternacht gings dann wieder zum Bahnhof für den Zug nach St. Petersburg.


Ein paar Eigenheiten von Moskau

  • In Moskau ist jedes Auto ein Taxi. Einfach die Hand rausstrecken mit dem Daumen nach unten und ein Auto bleibt stehen.

  • Viele Strassen haben 4 oder 5 Spuren. Trotzdem staut sich alles und manchmal fahren die Autos dann am Bürgersteig weiter.

  • Die Supermärkte sind im Prinzip so sortiert: Brot - Alkohol - Fleisch - Alkohol - Fisch - Alkohol - [...] - Alkohol

  • Die McDonalds haben einen Schalter draußen an dem man auch bestellen kann. Wie ein McDrive nur ohne Auto.

  • Überall sieht man Polizei oder Leute in Uniform

  • Sobald die Leute merken dass man Ausländer ist steigen die Eintritts- und Getränkepreise. Wir haben uns deshalb oft als russische Studenten ausgegeben um billiger irgendwo reinzukommen -> also nichts reden beim Karten kauf und rein gehen.

  • Die Stadt ist schmutzig, überall

  • In der U-Bahn redet niemand

  • Die Werbeplakate die in Moskau hängen sind gigantisch!

  • Keiner kann English, die einzig gesprächige englisch redende Person die ich getroffen hab war die Shop Verkäuferin im Hard Rock Cafe Moscow.

  • Auf einer Brücke in Moskau stehen Bäume aus Metall auf denen (frisch) verheiratete Paare Metallschlösser befestigen um Sorgen wegzusperren.

  • Alkohol an öffentlichen Plätzen zu trinken ist verboten

Freitag, 7. März 2008

Stammtisch 5 - Gypsy Party

Hiho,

Bevor ich gleich nach Moskau und St. Petersburg fahre noch schnell ein paar Bilder vom letzten Stammtisch. Das Thema war Gypsy :)

Mittwoch, 5. März 2008

Das Lappland - unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2008.

Am 23.02.2008 machten wir uns auf den Weg nach Lappland um dort eine Woche im tiefsten Winter, im tiefsten Wald und weit weit weg von aller Zivilisation zu verbringen. Den geplanten Erasmus Trip konnten wir leider nicht mitmachen da wir zu der Zeit UNI Stress hatten sodass wir auf eigene Faust nach Lappland fahren mussten. Da wir nicht die einzigen waren denen es so ging waren wir insgesamt 11 Leute in unserer kleinen Truppe :)

Die Helden

Alice (Ungarn)
Clemens (Deutschland)
Fotini (Griechenland)
Gabi (Österreich)
Georg (Österreich)
Kata (Ungarn)
Kati (Tschechien)
Schmidi (Österreich)
Silvia (Italien)
Thomas (Österreich)
Tijo (Niederlande)

Tag 1 - Die Reise beginnt

Zur christlichen Zeit 19:22 fuhr unser Zug von Jyväskylä nach Rovaniemi. Um 8:00 Früh angekommen ging es dann noch mit dem Bus nochmal 3 Stunden in die Wildnis richtig Ziel. Kilopää. Kilopää ist eine Art Feriendorf im Nirgendwo. Es gibt ein größeres Haus mit Rezeption, ein Restaurant und einen Verleih. Rundherum sind nur Blockhütten und endlose Weiten. Da kein Shop in der Nähe war mussten wir Essen und Getränke für eine Woche mitnehmen.

Nachdem wir unsere Blockhütte gefunden hatten war die Begeisterung erstmal groß. Großer Wohnbereich, 2 Zimmer mit Betten, Bettenlager unter Dach, Wohnbereich, voll eingerichtete Küche, Kamin und eine private Sauna!! Die Hütte war für 10 Leute ausgeschrieben aber es hätten sicher weit mehr Platz gehabt. Und die Betten waren wieder mal besser als die KOAS Betten in Jyväskylä, aber das ist auch nicht schwer zu erreichen!

Da es noch nicht allzu spät war gingen wir gleich mal Langlaufen (Cross-Country Skiing) ca. 7km, man wills ja nicht übertreiben am ersten Tag nach der Zug- und Busfahrt, zumal ich davor noch nie langlaufen war. Und es war am Anfang gar nicht so leicht. Gut das Clemens immer in der Nähe war um alle Stürze auf Fotos und Videos festzuhalten!

Am Abend dann erstmal auspacken, ausruhen, Sauna und was trinken. Für das Nordlicht war es zu bewölkt :(

Tag 2 - Langlaufen Advanced

Am zweiten, eigentlich dritten Tag, egal, nahmen wir die 17km Langlaufstrecke auf uns. Ging sogar besser als beim ersten mal. Der Sturm machte uns nur etwas zu schaffen da die Spuren zugeschneit wurden. Mein Bart hat auch etwas unter dem Sturm gelitten wie man an den Eiszapfen sieht.

Am Abend wieder Chill Out Phase wie am vorherigen Tag. Und wieder zu bewölkt für das Nordlicht :(

Tag 3 - These Boots are made for walking...

Dritter Tag. Der Sturm war weg. Klarer blauer Himmel. Der Bart hält.
Nach 2 Tagen langlaufen mal ne Abwechslung, Schneeschuh wandern! Auf den höchsten Berg* in der Umgebung. Oben angekommen haben wir erstmal die unendlichen Weiten bewundert.

Am Abend wieder Erholphase. Gewisse Getränke die für die ganze Woche reichen sollten wurden schon knapp...

*Wenn in diesem Eintrag ein "Berg" erwähnt wird meine ich eigentlich einen Hügel bzw. eine leichte Wölbung der Landschaft.

Tag 4 - Husky Trip!


Genug Sport gemacht, am 4. Tag sollen andere arbeiten. 2 Stunden Husky Schlitten Fahrt!
Die Fahrt startete auf einer Husky Farm in der Nähe. Die Farm bestand aus einer handvoll Häuschen und einem riesigem Gebiet voller Hundehütten mit, logischerweise, Hunden. Und jeder Hund hatte wohl was zu sagen weil es war dauergeheule angesagt. (Video)

Ein Husky Schlittengespann bestand aus 2 Mann, einer fährt, der andere liegt, und aus 6 Hunden die den Schlitten ziehen. Ich war mit Georg zusammen in einem Schlitten. Unser Start verzögerte sich leider etwas da einer unserer Hunde sich erstmal von der Halterung losgerissen hat nachdem er die ganze Zeit wie blöd loshüpfen wollte obwohl er noch angekettet war. Und die anderen Hunde waren dann wohl auch etwas de-motiviert und so mussten wir das Gespann wechseln denn die wollten uns nicht wirklich ziehen...

Lag wohl auch an der Kälte den die Husky's leben erst ab -20 bis -30 Grad auf. Sonst liegen sie nur faul rum weil Ihnen zu heiß ist. Auf den Fotos sieht man sibirische und alaskanische(?) Husky's. Die sibirischen sind weiß-schwarz und die Husky's aus Alaska eher bräunlich. Die Hunde bleiben übrigens nicht stehen wenn sie gewisse Körperflüssigkeiten loswerden wollen, das geht während dem Laufen.

Als Abendessen gabs diesmal Reis. Und zwar nicht zu wenig (Foto). Gab dann noch Nachspeise und Frühstück für 11 Personen dass aus Reis bestand ;)

An diesem Abend war es dann soweit. Klarer Himmel, das Nordlicht kam! Es fing mit einem hellen grünen Streifen über den ganzen Himmel an, zur Höchstform war dann der ganze Himmel vom grünen Licht erfüllt! Auch am nächsten Tag konnten wir das Nordlicht wieder sehen, diesmal sogar mit Rosa Licht :)


Tag 5 - Langlaufen Again

Tag 5 verbrachten wir wieder mit langlaufen. Selbst kann man hier außer Langlaufen und Schneeschuh wandern leider nicht viel machen. Vielleicht noch Schneemann bauen.

Leider brach meine Bindung nach den ersten 3km und ich machte mich zu Fuß auf den Rückweg, durch den Schnee, in der Kälte, allein, ohne Essen. Beim Verleih angekommen war es dann auch schon zu spät um aufzuholen. Sport hatte ich durch den Rückweg ja eh schon genug gemacht und so wartete ich mal bis die anderen zurück kamen.

Am Abend wieder Chill Out Phase, die letzten Getränke mussten geleert werden und das letzte Essen gegessen werden.

Tag 6 - Abfahrt

Letzter Tag. Für 8 Euro durften wir uns zu Mittag vom Buffet im Restaurant bedienen. Die haben das sicher bereut danach nur 8 Euro verlangt zu haben. Uns war zu der Zeit noch nicht klar das das das (toll 3x das) letzte richtige Essen in den nächsten 13 Stunden sein würde.

Um 13:00 Uhr holte uns der Bus nach Rovaniemi ab. Von da aus ging es nicht mit dem Zug sondern diesmal mit dem Bus nach Jyväskylä, 8 Stunden quasi non stop.


Ja das wars erstmal. Leider haben wir die deutschsprachige Stammtisch Party mit dem Thema "Apres Ski" versäumt.

Das ist übrigends nur eine Auswahl an Bildern aus über 1500 :)

Gute Nacht